shit.

26
Sep
2007

das weiterführende leben. oder. fick doch mal zurück.

Schonwieder hatte irgendein unwichtiger Zeuge meines Lebens mich angelogen. Es zog an mir vorbei wie eine kalte Brise des Hasses, aber eigentlich nahm ich es nicht mal wirklich wahr. In meinem Leben spielte sich alles nur noch unterbewusst ab:
Aufwachen. Atmen. Denken. Essen. Trinken [oder auch mal Vergessen]. Mit meiner Spezies kommunizieren. Bewegen. Einfach nur liegen. Sich ne Zise anstecken. Kaffee. Musik hören. Lesen. Fernsehen. Klogang. Schlafen. Nicht träumen. Alles vollkommen ohne Emotionen jeglicher Art.
Man lebt für irgendwas, redet es sich zumindest ein, weiß aber, ebenfalls unterbewusst, dass es nicht so ist und es nichts gibt. So war es schon lange gewesen. Eigentlich seit ich klein war und eigentlich verstehe ich es auch nicht.
Und deswegen war ich geschockt als du, ein Engel oder doch der Teufel persönlich?, plötzlich vor mir standest und mich durcheinander brachtest. Es war total unnormal. wie die Farben sich anfingen neu zu ordnen. Irgendwas in mir geschah und das Gefühl war so eigenartig, so sonderbar und ungewohnt, dass ich wirklich dachte, ich müsste sterben. Ich dachte, wenn der Tod so wunderschön ist, will ich ihm mein ganzes Leben lang nur nahe sein.
Mein Bauch schien mich zu zerreißen, doch mein Kopf fragte immer wieder nur: Warum?
Und: Wieso erst jetzt?
Es ist ja nicht so, dass ich vorher nicht schon banale und unwichtige Worte mit dir getauscht hätte. Aber nun war es, als hätte mir jemand die Augen aufgerissen, mir ein paar Ohrfeigen gedonnert und mir dein Leben in meinen Körper gehaucht. Alles was ich nun wollte war alles neu entdecken. Ich wollte meine alltäglichen Dinge alle erleben, nur um zu wissen, wie sie jetzt wohl wären.
Und dann kam die Angst. Die Angst, dass ich all das ohne dich tun müsste, dich nie mehr wiederzusehen. Deine Näher war mir nun das wichtigste. Mit einem mal verstand ich all die Poeten, die Filme, die Musik über so etwas in der Art wie Liebe. Doch war ich nicht in der Lage so recht glücklich zu sein. Gewohnheit? Ich fühlte meine Verletzlichkeit. Ich befürchtete, dass es wieder wie vorher werden könnte. Oder gar schlimmer. Ich hatte noch keine Ahnung von diesem Gefühl, einige schimpfen es Liebeskummer, dass einen innerlich und auch äußerlicher zerstört. Ganz langsam natürlich. Es war wie meine immer da gewesene Leere nur in negativer Form. Dabei finde ich, dass negativ noch viel zu harmlos klingt.. zu.. normal?
"Auch große Liebe fängt mit kleinen Schritten an."

27
Jul
2007

fuck forever.

ein letztes mal rammte er seine zähne in das saftige fruchtfleisch des apfels. dann stopfte er ihn in die lehre chipstüte & kippte sich noch den rest cola in seinen rachen. nun kehrte die langeweile ein. zu essen war nichts mehr da. er sah sich in der wohnung um. alles so leer, so glanzlos. es fehlte eine frau in seinem leben. er schnürte sich die schuhe zu und zog seine hose nach oben. einen neuen gürtel brauchte er vielleicht auch. dann stand er auf, ging aus der tür und knallte sie so laut hinter sich zu, dass die wände zitterten. und schon war er draußen. die luft um ihn beruhigte ihn kurz. und er musste tatsächlich nachdenken, ob seine pläne nicht doch zu weit gehen. aber dann sah er schon ein pärchen auf der anderen straßenseite langgehen. die verzweiflung packte ihn. der selbsthass wuchs und wuchs. er ging in seine lieblings seitengasse. hier verirrten sich oft einige junge mädchen hin. er musste auch nicht lange warten, da bog ein hübsches, blondes ding um die ecke. er packte sie an den schultern, so schnell, dass sie es noch gar nicht realisieren konnte, da hatte er sie schon in das nächste gebüsch geworfen und machte sich an ihr zu schaffen. er riss ihr die hose vom leib und öffnete seine, während er sie noch mit einer hand festhielt. sie schrie wie am spieß, deswegen nahm er sein kopftuch, um ihre schreie zu ersticken. dann machte er sich über sie her. fickte sie bis er kam und geilte sich weiter an ihrer hilflosigkeit auf. als er fertig war, lies er sie los. lief schnell weg, feige wie ein alter hund vor einem jungen. er hörte sie noch hinter her schreien und weinen. doch er konnte einfach nicht umkehren.

sein leben war noch nie schön gewesen.

28
Jun
2007

...

langsam drehte sie die nadel in ihrer hand hin und her. ganz sachte. aufpassen musste sie. ab und zu stach sie sich doch. aber nicht tief, es war nichts schwerwiegendes. sie beobachtete genau ihr metal. sie merkte , wie die spitze aussah und wie das ende. alle gedanken drehten sich nur noch um diese eine nadel. plözlich empfand sie wut. ein bisschen panik. angst. verfolgungswahn!? sie schloss die augen. griff blindlinks durch die gegend. bis sie diesen weichen gegenstand in de händen hielt. und stach zu..

12
Jun
2007

mach die augen zu und sag mir was du siehst.

sie fliegt. sie schließt einfach ihre augen und scheint zu fliegen. sie steht mitten auf der straße in der dunkelheit. in der ferne hört sie autos, aber hier fahren sie schon lange nicht mehr. die straße ist zerstört und wäre sowieso nur ein umweg. der regen prasselt leise auf ihre haut nieder und füllt die riesigen risse der straße. sie schien das alles nicht wahr zu nehmen. als wäre sie auf einem trip. von der neusten droge. schnell drehend und mit ausgebreiteten armen bewegte sie sich fort. es schien, als würde sie immer größer werden, oder der himmel sie nach oben ziehen.

und plötzlich machte ich die augen auf und war weg.
eingesperrt hinter gittern in einem wald.
verwirrt lag ich auf den boden und sah zu, wie die welt sich mit atombomben beschmiss.
nur mich traf keine.

28
Mai
2007

...

unnötiger gedankenüberschuss. man blickt aus dem fenster und nimmt mal wieder soviel wahr. eigentlich ist es immer das selbe. man sieht jeden tag das selbe. mit einigen ausnahmen natürlich. aber sobald man dann einmal da sitzt und sonst nichts zu tun hat & aus dem selben fenster, auf die selbe welt wie vor 10 minuten blickt, sieht man plötzlich soviel mehr.
und manchmal fürchtet mich das ein bisschen. das da so viel ist. und ich das meiste davon übersehe.


oh baby, ich will mich in deinem blut baden und ne runde champagner in die luft werfen.

23
Mai
2007

chaos.

"weißt du", sagte sie plötzlich in die still hinein. "irgendwie dachte ich immer anders. mein ganzes leben hatte ich immer die selben furchtbaren gedanken in meinem kopf und immer die selbe art sie zu denken. und jetzt. jetzt ist alles anders." dann blickte sie über die trümmer. in das feuer und dachte an ihre vergangenheit und an ihre familie, die nicht mehr existiere. und ihre gedanken kreisten weiter. und wie schrecklich sie auch waren, so wollte sie sich schnell an sie gewöhnen, damit sie irgendwann nicht mehr so erschreckend neu sein würden.

10
Mai
2007

...

it's always been wait and see.
a happy day and then you pay
&&' feel like shit the morning after.

11
Mrz
2007

i like it when the red water comes out.

sie stand. sicher und fest. dann drehte sie den wasserhahn auf, nahm den duschkopf in die hand. und schloss die augen. es tat gut, das warme wasser über ihren körper zu spüren. nachdem der heutige tag so anstrengend gewesen war. langsam öffnete sie wieder die augen. sie rieb sie ein paar mal. und dann blicke sie zu ihren füßen. rot. der badewannenboden war rot. aber wieso? dann realisierte sie es erst. das rote wasser kam aus dem wasserhahn. es war aber kein wasser. es war blut. sie konnte es spüren. riechen. schmecken. sie sprang aus der badewanne. lies voller verwirrung den duschkopf an. schnappte sich ein handtuch und versuchte das blut von ihrem körper abzukriegen. nach ein paar berührungen des handtuches an ihrem körper war auch es knallrot. sie wollte es weglegen. in den wäschekorb. da merkte sie, dass sie nicht alleine im badezimmer war. es stand da. es war ein großer teddybär. so groß wie sie. sie ging näher an die wand ran. ihr war kalt. und sie hatte angst. der teddybär ging auf sie zu. hielt ein messer in der hand. und stoch solange auf ihren magen ein, bis das blut nur so in strömen rausfloss. und selbst teile der eingeweide schon zu sehen waren.

8
Mrz
2007

traumgedanken.

eine frau lag sich vor schmerzen krümmend und windend auf dem boden. sie konnte kaum atmen. in ihrem magen rumorte alles. immer wieder schlug irgendwas oder irgendwer von innen gegen ihren magen. anfangs dachte sie, ihr baby würde sie nur etwas treten. aber dann wurde es immer heftiger. plötzlich spürte sie, wie das schlagen zu einem schneiden wurde. dann wurde sie ohnmächtig. plötzlich sah man, wie blut unter ihren klamotten hervortrat. alles war rot. es dauerte nicht lange und es entstand eine riesige blutlarche. dann wurden ihre kleider aufgerissen und ein baby krabbelte hinaus. es hatte ein messer in der hand und lachte verstolhen. wie es schien.

7
Mrz
2007

...

die nacht malt langsam kreise in die luft.
bis der tag vorbei kommt. und die kreise fallen.
& sie schließlich zu tau werden.
whatever.
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zensierte freiheit.

es war.

irgendwann war da mal ein licht. ich wollte ihm folgen, wollte hinter her rennen. aber meine beine waren zu schwach. sie waren zu schwach geworden von all dem zigarettenqualm, den schmerzen an meinem körper und auch den seelischen schmerzen. also blieb ich stehn. und sah, wie das licht sich immer weiter entfernte. bis ich schließlich alleine im dunkeln stand..

andere welten.


Ich. Mensch.
rauchschwaden.
shit.
unverständlich.
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