19
Feb
2007

...

es gibt immer wen, dem es schlechter als dir geht.

simpel. einfache aussage. und sie hat ein hauch wahrheit in sich. den wir nicht erkennen wollen, wieso nicht?

und dann gibt es ja noch das lied:



und es sagt genau das gleiche. oder nicht!?


und jetzt erzählt mir bitte mal jemand, warum der unordentlichste mensch der welt plötzlich den drang verpspürt ordentlich zu sein? warum er mit einem mal den dreck von all den jahren weg räumt. warum? heißt das veränderung? oder was? ich verstehe es nicht mehr. irgendwas dreht sich hier neu. irgendwas passiert. und ich weiß noch nicht was.

aber die veränderung gefällt mir. weiter so, baby.

17
Feb
2007

plan.los

er saß am rand des abgrundes. vor ihm die lichter dieser großen stadt. unter ihm die absolute tiefe. er atmete ruhig. ließ die beine baumeln und dachte nach. seine gedanken schienen sich zu überschlagen. wie so oft. er versuchte sie zu zählen und alle zu verstehen. aber es war einfach zu viel. sein gehirn hatte noch nie mit ihm gearbeitet. es hatte viel zu oft zu viele ansichten. und es schien immer, als würden seine linke und seine rechte hirnhälfte sich über dinge streiten. er schnappte immer nur einzelne sachen auf. er hatte kopfschmerzen. versuchte endlich die gedanken loszuwerden. flehte sich selber an, dass all diese qäulenden gedanken aufhören sollen. doch sie taten es nicht. wozu auch? er kramte in seiner tasche rum. dabei beugte er sich ein stück nach vorne und hatte schon das gefühl, als ob er fallen würde. ihn packte die angst. er rückte ein stück weiter nach hinten und entspannte wieder. er zog aus seiner tasche seifenblasen und zigaretten. er legte beides neben sich und nahm ein feuerzeug in die hand. er spielte damit. lies es immer wieder angehen und pustete es aus. so ging es einige minuten. dann hatte er sich an der flamme satt gesehen und zündete eine zigarette an. er zog dran. sie tat gut. sie schmeckte gut. er hatte nie geraucht, weil er davon abhängig war. sondern immer nur, weil er den geschmack davon so sehr liebte. er sah den rauch vor seinem gesicht. wie er sich schnell verflüchtigte. er öffnete die seifenblasen und pustete hinein. sofort flogen ein paar blasen über der stadt. er sah ihnen zu. wie sie ihren weg fanden und schließlich unter der last des lebens zerplatzten. er liebte das aussehen von seifenblasen mit rauch drin. der rauch, der sonst so frei war, so schnell kam und ging, war in ihnen eingeschlossen. und die seifenblasen, die sonst so leicht ihren weg entlang flogen.. wurden schwer. beinahe träge und sanken schnell in die tiefe. als kind hatte er oft seine mutter gebeten, seifenblasen zu machen, während sie rauch. damals fand er es auch schon faszinierend. und jetzt, konnte er es selber tun. hier, über dieser großen stadt. er schloss die augen und legte sich zurück. dann atmete er weiter und schlief irgendwann zwischen dieser und einer anderen welt ein.

15
Feb
2007

armageddon.

damals lag ich auf einer großen matraze, die auf dem boden lag. neben mir lag mein vater. neben ihm lag meine schwester. er sagte uns, dass er einen film sehen möchte. und wir fragten, was für einer es sei. er sagte uns den filmnamen. der sagte uns natürlich nichts. und dann erklärte er uns, worum es in dem film ging. es geht um die menschheit. alles ist wie immer. und plötzlich merkt die nasa, dass etwas nicht in ordnung ist. ein asteroid fliegt in einer viel zu großen geschwindigkeit auf die erde zu. er ist riesig. wenn er auf die erde aufkommt.. wäre alles weg. nichts würde mehr existieren. die nasa will das also verhindern. deswegen schicken sie eigentlich ganz normale bürger darauf. ihr beruf ist es löcher zu bohren. und das sollen sie genau mit dem asteroiden machen. ich hatte immer angst gehabt vor dem universum. schon damals habe ich mir gedanken darüber gemacht. wo alles aufhört, was das alles ist, ob da mehr ist. warum es da ist. ich bin zu keinem ergebnis gekommen, bis heute nicht. aber damals hatte ich panische angst vor dem, was da sein könnte. und ich dachte nicht an aliens. ich dachte immer, sie sind bestimmt so wie wir, nicht anders. ich hatte angst vor der weite. vor dieser unendlichen weite. und das man dadrin verloren gehen kann. das man ganz alleine irgendwo zwischen drei, vier planeten rumfliegt und niemand da ist. nur die dunkelheit. die riesige dunkelheit. also lag ich da. steif. neben meinem vater und hatte angst. panische sogar. ich lies mir nichts anmerken. so gut es ging. dann fing der film an. und die angst verflog. immer mehr. während des filmes musste ich weinen. logisch. er ist auch so traurig. heute muss ich immer noch bei ihm weinen. emotionen eben. aber dieser film hat mich damals sehr geprägt. und ich seh ihn jedesmal wieder gerne. er wird nie langweilig. niemals.
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zensierte freiheit.

es war.

irgendwann war da mal ein licht. ich wollte ihm folgen, wollte hinter her rennen. aber meine beine waren zu schwach. sie waren zu schwach geworden von all dem zigarettenqualm, den schmerzen an meinem körper und auch den seelischen schmerzen. also blieb ich stehn. und sah, wie das licht sich immer weiter entfernte. bis ich schließlich alleine im dunkeln stand..

andere welten.


Ich. Mensch.
rauchschwaden.
shit.
unverständlich.
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