15
Feb
2007

armageddon.

damals lag ich auf einer großen matraze, die auf dem boden lag. neben mir lag mein vater. neben ihm lag meine schwester. er sagte uns, dass er einen film sehen möchte. und wir fragten, was für einer es sei. er sagte uns den filmnamen. der sagte uns natürlich nichts. und dann erklärte er uns, worum es in dem film ging. es geht um die menschheit. alles ist wie immer. und plötzlich merkt die nasa, dass etwas nicht in ordnung ist. ein asteroid fliegt in einer viel zu großen geschwindigkeit auf die erde zu. er ist riesig. wenn er auf die erde aufkommt.. wäre alles weg. nichts würde mehr existieren. die nasa will das also verhindern. deswegen schicken sie eigentlich ganz normale bürger darauf. ihr beruf ist es löcher zu bohren. und das sollen sie genau mit dem asteroiden machen. ich hatte immer angst gehabt vor dem universum. schon damals habe ich mir gedanken darüber gemacht. wo alles aufhört, was das alles ist, ob da mehr ist. warum es da ist. ich bin zu keinem ergebnis gekommen, bis heute nicht. aber damals hatte ich panische angst vor dem, was da sein könnte. und ich dachte nicht an aliens. ich dachte immer, sie sind bestimmt so wie wir, nicht anders. ich hatte angst vor der weite. vor dieser unendlichen weite. und das man dadrin verloren gehen kann. das man ganz alleine irgendwo zwischen drei, vier planeten rumfliegt und niemand da ist. nur die dunkelheit. die riesige dunkelheit. also lag ich da. steif. neben meinem vater und hatte angst. panische sogar. ich lies mir nichts anmerken. so gut es ging. dann fing der film an. und die angst verflog. immer mehr. während des filmes musste ich weinen. logisch. er ist auch so traurig. heute muss ich immer noch bei ihm weinen. emotionen eben. aber dieser film hat mich damals sehr geprägt. und ich seh ihn jedesmal wieder gerne. er wird nie langweilig. niemals.
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zensierte freiheit.

es war.

irgendwann war da mal ein licht. ich wollte ihm folgen, wollte hinter her rennen. aber meine beine waren zu schwach. sie waren zu schwach geworden von all dem zigarettenqualm, den schmerzen an meinem körper und auch den seelischen schmerzen. also blieb ich stehn. und sah, wie das licht sich immer weiter entfernte. bis ich schließlich alleine im dunkeln stand..

andere welten.


Ich. Mensch.
rauchschwaden.
shit.
unverständlich.
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