24
Feb
2007

weil.

einfach die totale entspannung leben. den nikotin geschmack im mund haben und auf dem boden liegen. ruhig atmen. und im hintergrund diese sanfte musik hören. die mich durch mein leben begleitet. die augen schließen. und spüren wie alles mehr wird. und wie doch alles von mir geht. die dunkelheit genießen. die autos hören. und die lichter von ihnen im augenwinkeln flackern sehen.

i'm like bird. i only fly away. i don't know where my home is. i don't know where my soul is.

schließ meine augen, baby. halt mich ganz stark fest. damit ich nicht falle. falle in die endlosigkeit. küss mich auf die stirn. streich mir durch die haare. und du wirst mich nicht verlieren. und ich werde bei dir bleiben. aber sei auch da für mich. und dann sag mir, sag mir, dass ich so wunderschön bin. wenn ich einfach da liege.

22
Feb
2007

weil das armband noch warm in deiner hand war.

die zeit steht still, wenn du dich nicht bewegst.

ich würde einfach aufhören mich zu bewegen. an solchen tagen, die nie aufhören sollen. aber sogar ich weiß, dass die zeit selbst dann immer noch weiter tickt.

und trotzdem fragt sich jeder mensch jeden tag, warum man die zeit nicht zurückdrehen kann, warum man sie nicht anhalten oder vorspulen kann.
und genauso wird es immer sein.

es gibt einfach mehr fragen, als antworten.

21
Feb
2007

das leben.

lieber andy, du weißt genau, dass ich es hasse, briefe so anzufangen. es fällt mir nur kein besserer weg ein. ich sehe keinen sinn mehr in diesem leben. die drogenszene von damals hat mich wieder eingeholt. ich bin ein schlechter mensch. ich bin es wahrscheinlich seit dem tag gewesen, an dem ich in die schule kam. an dem tag, an dem ich mich von allem getrennt habe. nur mit dem erwachsenen zusammen war. genie's müssen alleine sein. so war es doch schon immer, so wird es immer sein. das habe ich mal gelesen, irgendwo. so ging es mir auch. das weißt du. ich war einsam. es gibt aber auch genie's, die freunde haben. was ist mit herbert? er hat dich. dich und charly. er kann sich glücklich schätzen. du hast nichts falsch gemacht. rede dir niemals ein, dass du schuld bist. man sollte niemals irgendwem die schuld geben. ich bin selber schuld. ich hätte stärker sein müssen. hätte ali wiederstehen sollen. oder einfach den drogen. du hast mir geholfen. ein bisschen... obwohl ich so ein idiot, so ein schlechter mensch bin, hast du mir halt gegeben. auch wenn es schwer war. es war nichtmal viel halt. nichtmal ein b isschen. aber es war schön zu wissen, da wäre halt. ich vermisse dich. so weit es geht. mein ganzes leben dreht sich nur um die drogen. um nichts anderes. ich ertrage die ganze scheiße nicht mehr. deswegen muss ich das leben beenden. ich weiß genau, dass du stark genug bist. du hast deine freunde. und vergiss niemals, wie wichtig sie sind. sie sind das beste, was dir passieren konnte. mache dein leben nie zu dem, wie meins war. ich würde mich freuen, wenn du ab und zu an mich denkst. nicht zu oft. nur manchmal.. wenn du gerade im schwimmbad hinter ein paar bäumen im schatten liegst. ein flüchtiger gedanke.. an die guten zeiten. nicht an die schlechten. du wirst ein tolles leben führen. ich bin mir sicher. ende niemals so wie ich, dass musst du mir versprechen. wenn auch nur in deinen gedanken. wenn du mal probleme im leben hast.. stell dich ihnen, sei nicht so wie ich und lauf durch drogen vor ihnen weg. das bringt nichts. du wirst das schaffen. ich nicht. nie mehr. deswegen werde ich mir das zweite mal versuchen einen goldenen schuss zu geben. ich hoffe sehr, dass es diesmal klappen wird. wenn nicht, wirst du diesen brief auch nie erhalten. ich weiß nicht, was der tod bringen wird. was sein wird. aber ich werde dich dann nicht vergessen. hoffe ich. sei zu jedem menschen so, wie du zu mir warst. dann kann das leben nur gut verlaufen. in liebe.. deine inga.



ich konnte es mir einfach nicht verkneifen, mir einen abschiedsbrief zum buch "die einbahnstraße" von klaus kordon auszudenken. schon zum nachdenken, das buch.
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zensierte freiheit.

es war.

irgendwann war da mal ein licht. ich wollte ihm folgen, wollte hinter her rennen. aber meine beine waren zu schwach. sie waren zu schwach geworden von all dem zigarettenqualm, den schmerzen an meinem körper und auch den seelischen schmerzen. also blieb ich stehn. und sah, wie das licht sich immer weiter entfernte. bis ich schließlich alleine im dunkeln stand..

andere welten.


Ich. Mensch.
rauchschwaden.
shit.
unverständlich.
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