17
Feb
2007

plan.los

er saß am rand des abgrundes. vor ihm die lichter dieser großen stadt. unter ihm die absolute tiefe. er atmete ruhig. ließ die beine baumeln und dachte nach. seine gedanken schienen sich zu überschlagen. wie so oft. er versuchte sie zu zählen und alle zu verstehen. aber es war einfach zu viel. sein gehirn hatte noch nie mit ihm gearbeitet. es hatte viel zu oft zu viele ansichten. und es schien immer, als würden seine linke und seine rechte hirnhälfte sich über dinge streiten. er schnappte immer nur einzelne sachen auf. er hatte kopfschmerzen. versuchte endlich die gedanken loszuwerden. flehte sich selber an, dass all diese qäulenden gedanken aufhören sollen. doch sie taten es nicht. wozu auch? er kramte in seiner tasche rum. dabei beugte er sich ein stück nach vorne und hatte schon das gefühl, als ob er fallen würde. ihn packte die angst. er rückte ein stück weiter nach hinten und entspannte wieder. er zog aus seiner tasche seifenblasen und zigaretten. er legte beides neben sich und nahm ein feuerzeug in die hand. er spielte damit. lies es immer wieder angehen und pustete es aus. so ging es einige minuten. dann hatte er sich an der flamme satt gesehen und zündete eine zigarette an. er zog dran. sie tat gut. sie schmeckte gut. er hatte nie geraucht, weil er davon abhängig war. sondern immer nur, weil er den geschmack davon so sehr liebte. er sah den rauch vor seinem gesicht. wie er sich schnell verflüchtigte. er öffnete die seifenblasen und pustete hinein. sofort flogen ein paar blasen über der stadt. er sah ihnen zu. wie sie ihren weg fanden und schließlich unter der last des lebens zerplatzten. er liebte das aussehen von seifenblasen mit rauch drin. der rauch, der sonst so frei war, so schnell kam und ging, war in ihnen eingeschlossen. und die seifenblasen, die sonst so leicht ihren weg entlang flogen.. wurden schwer. beinahe träge und sanken schnell in die tiefe. als kind hatte er oft seine mutter gebeten, seifenblasen zu machen, während sie rauch. damals fand er es auch schon faszinierend. und jetzt, konnte er es selber tun. hier, über dieser großen stadt. er schloss die augen und legte sich zurück. dann atmete er weiter und schlief irgendwann zwischen dieser und einer anderen welt ein.
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zensierte freiheit.

es war.

irgendwann war da mal ein licht. ich wollte ihm folgen, wollte hinter her rennen. aber meine beine waren zu schwach. sie waren zu schwach geworden von all dem zigarettenqualm, den schmerzen an meinem körper und auch den seelischen schmerzen. also blieb ich stehn. und sah, wie das licht sich immer weiter entfernte. bis ich schließlich alleine im dunkeln stand..

andere welten.


Ich. Mensch.
rauchschwaden.
shit.
unverständlich.
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