22
Apr
2007

kreislauf!?

Jetzt. ist er tot.

bitte ruhe im frieden. du warst zu jung, das weißt du auch. wir werden uns kümmern, um deine familie. und um un selber. diese krankheit ist gemein. und ich hoffe, du bist jetzt irgendwo, wo es dir gut geht.

und es tut mir leid, dass ich nicht stark genug bin, zu weinen.

21
Apr
2007

...

festgefroren. an dem stuhl. direkt hier.
kann mich nicht, will mich nicht mehr bewegen.
die kälte schmerzt. haucht mir leben aus den adern.
macht alles so starr. so starr.
der blick geht nur in eine richtung.
und die richtung bleibt.
unverändertlich.
immer der gleiche blick.
ich kann nicht weinen.
ich kann nicht schreien
ich kann nicht lachen.
ich kann nicht richtig atmen.
und alle gedanken kreisen sich nur um dich.
nur um dich.
um uns.
die vergangenheit.
der blick geht nur zurück.
auf ein bild von uns zwei.
wo wir alleine waren.
nur wir zwei.
und irgendwie.
ist da ungerechtigkeit.
so war ich immer da.
wenn es wichtig war.
immer war ich für dich da.
und so bin ich am jammern.
nichts.
niemand.
nicht einmal du.
habe ich einen nervenzusammenbruch.
versteh die welt nicht mehr.
will mich wo ausheulen.
möchte, dass jemand mich in den arm nimmt.
nichts.
niemand.
nicht einmal du.
das beste an dieser komödie ist ja.
ihr glaubt, ich wäre nicht so.
hätte nicht schon vor jahren damit angefangen.
ich bin ein guter lügner.
oh ja.
nichts.
niemand.
nichteinmal du.
du siehst mich nicht.
du fühlst mich nicht.
du liebst mich nicht.

aber die unbeschwerten kindertage sind ja noch da.


GOODBYE MY FRIEND!


[notiz an mich selbst: du musst dich jetzt dringend besaufen. oder bekiffen. oder irgendwelche anderen drogen zu dir nehmen. ansonsten gehst du kaputt. aber ist ja auch niemand mehr da. nichts. niemand. nicht einmal du. ach gottverdammte scheiße. und lustig ist, du wirst es nie erfahren. ich brauche alkohol.]

selbstmitleid stinkt ja so sehr.

9
Apr
2007

...

und irgendwie hab ich das gefühl, es wird gut. aber irgendwie täuschen mich meine gefühle öfters. und ich habe angst abhängig zu werden.
hey du, hey du. jetzt hör mir mal, hör mir mal zu.
und sowas gerät schnell in die abhängigkeit. aber vielleicht ist es auch nichts. vielleicht verschwindet er so schnell wieder aus meinem leben, wie ein auto, das an der ampel steht und dann weiter fährt. ich bin die ampel. wer weiß das schon.

&&' trotzdem schreib ich ein gedicht für dich.
ich hoffe ja, so schnell vergisst du mich nicht.

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auftauchen. abtauchen. auftauchen abtauchen. einatmen. ausatmen. einatmen ausatmen.

UND DAS SCHEISS FERNWEH PACKT MEINE LUNGEN WIEDER!

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"veränder doch bitte was", whisperte der kleine vogel. "was denn? was soll ich verändern?... nun sag schon!", antwortete der große tiger. "das leben. mach das es besser wird. ich mag nicht mehr klein sein. und von tieren wie dir gefressen werden." der mund vom tiger wurde schmal. und er sagte: "okay. es wird aber nicht ein zweites mal passieren." und der tiger verschwand. und der kleine vogel verschwand auch.
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zensierte freiheit.

es war.

irgendwann war da mal ein licht. ich wollte ihm folgen, wollte hinter her rennen. aber meine beine waren zu schwach. sie waren zu schwach geworden von all dem zigarettenqualm, den schmerzen an meinem körper und auch den seelischen schmerzen. also blieb ich stehn. und sah, wie das licht sich immer weiter entfernte. bis ich schließlich alleine im dunkeln stand..

andere welten.


Ich. Mensch.
rauchschwaden.
shit.
unverständlich.
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