21
Apr
2007

...

festgefroren. an dem stuhl. direkt hier.
kann mich nicht, will mich nicht mehr bewegen.
die kälte schmerzt. haucht mir leben aus den adern.
macht alles so starr. so starr.
der blick geht nur in eine richtung.
und die richtung bleibt.
unverändertlich.
immer der gleiche blick.
ich kann nicht weinen.
ich kann nicht schreien
ich kann nicht lachen.
ich kann nicht richtig atmen.
und alle gedanken kreisen sich nur um dich.
nur um dich.
um uns.
die vergangenheit.
der blick geht nur zurück.
auf ein bild von uns zwei.
wo wir alleine waren.
nur wir zwei.
und irgendwie.
ist da ungerechtigkeit.
so war ich immer da.
wenn es wichtig war.
immer war ich für dich da.
und so bin ich am jammern.
nichts.
niemand.
nicht einmal du.
habe ich einen nervenzusammenbruch.
versteh die welt nicht mehr.
will mich wo ausheulen.
möchte, dass jemand mich in den arm nimmt.
nichts.
niemand.
nicht einmal du.
das beste an dieser komödie ist ja.
ihr glaubt, ich wäre nicht so.
hätte nicht schon vor jahren damit angefangen.
ich bin ein guter lügner.
oh ja.
nichts.
niemand.
nichteinmal du.
du siehst mich nicht.
du fühlst mich nicht.
du liebst mich nicht.

aber die unbeschwerten kindertage sind ja noch da.


GOODBYE MY FRIEND!


[notiz an mich selbst: du musst dich jetzt dringend besaufen. oder bekiffen. oder irgendwelche anderen drogen zu dir nehmen. ansonsten gehst du kaputt. aber ist ja auch niemand mehr da. nichts. niemand. nicht einmal du. ach gottverdammte scheiße. und lustig ist, du wirst es nie erfahren. ich brauche alkohol.]

selbstmitleid stinkt ja so sehr.

9
Apr
2007

...

und irgendwie hab ich das gefühl, es wird gut. aber irgendwie täuschen mich meine gefühle öfters. und ich habe angst abhängig zu werden.
hey du, hey du. jetzt hör mir mal, hör mir mal zu.
und sowas gerät schnell in die abhängigkeit. aber vielleicht ist es auch nichts. vielleicht verschwindet er so schnell wieder aus meinem leben, wie ein auto, das an der ampel steht und dann weiter fährt. ich bin die ampel. wer weiß das schon.

&&' trotzdem schreib ich ein gedicht für dich.
ich hoffe ja, so schnell vergisst du mich nicht.

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auftauchen. abtauchen. auftauchen abtauchen. einatmen. ausatmen. einatmen ausatmen.

UND DAS SCHEISS FERNWEH PACKT MEINE LUNGEN WIEDER!

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"veränder doch bitte was", whisperte der kleine vogel. "was denn? was soll ich verändern?... nun sag schon!", antwortete der große tiger. "das leben. mach das es besser wird. ich mag nicht mehr klein sein. und von tieren wie dir gefressen werden." der mund vom tiger wurde schmal. und er sagte: "okay. es wird aber nicht ein zweites mal passieren." und der tiger verschwand. und der kleine vogel verschwand auch.

25
Mrz
2007

counting.

augen auf. soviel wärme um mir. körper an körper mit unzähligen leuten. ich spüre, wie sie atmen, wie sie versuchen sich zu bewegen, obwohl wir alle zusammen eingequetscht sind. sie klatschen. sie jubeln, sie singen mit. ich klammere mich an deinem körper fest. lass mich nicht allein. wir singen. sehen uns an. zusammenhalt. liveshow. so wie das leben. liveshow. zwei blicke zurück: gegen den strom. sie kommen einem entgegen. aus weichen. stehen bleiben. sie rauschen an einem vorbei. die gesichter. ich versuche mich an irgendwas, irgendwem festzuhalten. aber sobald ich ein gesicht gesehen hab, so schnell ist es wieder weg. nichts da, dass standhaft ist. bleibt. außer mir. der boden unter den füßen. versuchen zu entfliegen. entfliehen aus diesem chaos. aus diesem alleine sein. nicht weiter denken. 4 blicke vor: auf der couch. singen. lachen. in der küche. so unendlich viel lachen. telefonate. liveübertragungen. schon wieder. live. live. und hundertprozentig echt. verloren in dimensionen des lebens. auf keinen fall sich umdrehen. nach hinten. auf keinen fall mehr nach vorne denken. immer da sein. und plötzlich sind wir im bus. wir zwei nur noch. die zwei zurückgeblieben. die liveshow zerbricht. wird wieder zu einer zukunfst angst. dann sehen wir sie. wieder zu dritt. aber nur für kurz. du gehst. endgültig. weit weg. zurück nach hause. das nächste mal erst in zu langer zeit. so wie bei jedem menschen, der mir am herzen liegt. die letzten zwei fahren zurück. nach hause. bereiten sich auf den alltag vor. zukunfstängste holen wieder ein. alles zieht vorbei. vorbei. vorbei. vorbei...

dazu hörbar.


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zensierte freiheit.

es war.

irgendwann war da mal ein licht. ich wollte ihm folgen, wollte hinter her rennen. aber meine beine waren zu schwach. sie waren zu schwach geworden von all dem zigarettenqualm, den schmerzen an meinem körper und auch den seelischen schmerzen. also blieb ich stehn. und sah, wie das licht sich immer weiter entfernte. bis ich schließlich alleine im dunkeln stand..

andere welten.


Ich. Mensch.
rauchschwaden.
shit.
unverständlich.
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