22
Aug
2007

...

was kann man noch geben, wenn alles weg ist? ausgegeben.

und.

wie viel kann man eigentlich von menschen, die man liebt, ertragen. bis man sie schließlich hasst?


morgen fängt es wieder an. dieser unersätlicher kreislauf. ein jahr lang wiedermal. ich denke mir, ich habe keine lust mehr. ich denke mir, ich muss es aber machen. ich denke mir, wenn ich danach meinen abschluss habe, könnte ich aufhören. aber nein, ich weiß genau, dass ich dann auch weiter mach.
ich wusste immer, was ich danach tun will. doch langsam zweifle ich dran & will einfach nur reisen. immer weg von hier.
erst mal morgen überstehen. dann wird alles gut. bestimmt.


ich finde es außerdem schade, wenn menschen anonyme kommentare schreiben. ich würd mich nämlich gern bei jedem einzelnen melden, der irgendwas zu meinem leben. oder auch nur zu irgendwas anderem zu sagen hat. mhm. ist nur blöd bei twoday, dass man keine e-mail angeben kann, wenn man schon keine homepage hat. notfalls e-mail bei homepage!?

10
Aug
2007

so i'm trying just to let you know; i'm still alive.

irgendwie fällt es alles ins alte chema zurück. ich meine, so wirklich alles. & ob ich das verstehe, nein. es läuft doch alles gut. mehr oder weniger. und wegen einer zankerei.. kann man doch nicht?
vielleicht liegt es einfach an meiner merkwürdigen lebensansicht. die ich schon immer hatte. vielleicht wurde ich zu oft verletzt & brauche das. verletzt zu werden.
und rede mir selber ein, dass ich nichts anders verdient habe, als diese seelischen schmerzen. und fühle mich sogar besser damit.
aber will ich das wirklich?
die letzten tage fühle ich bei jedem lachen diese furchtbare trauer & leere in meinem herzen. sie geht nicht weg. sie bleibt einfach da. so wie es früher immer war.
aber ich will das nicht.
es ist doch alles okay, es ist doch nichts schlimmes.
aber irgendwie bringt mir das einreden nichts.
und ich male mir mal wieder soviele böse, schlimme situationen aus, dass ich nicht mal mehr weiß, ob ich diese situationen für mein leben besser halten würde, damit es endlich weiter geht.
ich sollte das vergessen lernen. aber das ging noch nie bei meinem gedächtnis.

und so stellte er sich vor die mengen.
die nach sensationen schreienden zuschauern.
und er zeriss sein leben.
vor all ihren augen zog er sich aus und zerstörte sich selber.
die massen jubelten und ekelten sich gleichzeitig.
endlich was neues. die zeitungen können wieder berichte schreiben.
denn wen interessiert schon, wie es ihm dabei ging?

27
Jul
2007

fuck forever.

ein letztes mal rammte er seine zähne in das saftige fruchtfleisch des apfels. dann stopfte er ihn in die lehre chipstüte & kippte sich noch den rest cola in seinen rachen. nun kehrte die langeweile ein. zu essen war nichts mehr da. er sah sich in der wohnung um. alles so leer, so glanzlos. es fehlte eine frau in seinem leben. er schnürte sich die schuhe zu und zog seine hose nach oben. einen neuen gürtel brauchte er vielleicht auch. dann stand er auf, ging aus der tür und knallte sie so laut hinter sich zu, dass die wände zitterten. und schon war er draußen. die luft um ihn beruhigte ihn kurz. und er musste tatsächlich nachdenken, ob seine pläne nicht doch zu weit gehen. aber dann sah er schon ein pärchen auf der anderen straßenseite langgehen. die verzweiflung packte ihn. der selbsthass wuchs und wuchs. er ging in seine lieblings seitengasse. hier verirrten sich oft einige junge mädchen hin. er musste auch nicht lange warten, da bog ein hübsches, blondes ding um die ecke. er packte sie an den schultern, so schnell, dass sie es noch gar nicht realisieren konnte, da hatte er sie schon in das nächste gebüsch geworfen und machte sich an ihr zu schaffen. er riss ihr die hose vom leib und öffnete seine, während er sie noch mit einer hand festhielt. sie schrie wie am spieß, deswegen nahm er sein kopftuch, um ihre schreie zu ersticken. dann machte er sich über sie her. fickte sie bis er kam und geilte sich weiter an ihrer hilflosigkeit auf. als er fertig war, lies er sie los. lief schnell weg, feige wie ein alter hund vor einem jungen. er hörte sie noch hinter her schreien und weinen. doch er konnte einfach nicht umkehren.

sein leben war noch nie schön gewesen.
logo

zensierte freiheit.

es war.

irgendwann war da mal ein licht. ich wollte ihm folgen, wollte hinter her rennen. aber meine beine waren zu schwach. sie waren zu schwach geworden von all dem zigarettenqualm, den schmerzen an meinem körper und auch den seelischen schmerzen. also blieb ich stehn. und sah, wie das licht sich immer weiter entfernte. bis ich schließlich alleine im dunkeln stand..

andere welten.


Ich. Mensch.
rauchschwaden.
shit.
unverständlich.
Profil
Abmelden
Weblog abonnieren