27
Jul
2007

fuck forever.

ein letztes mal rammte er seine zähne in das saftige fruchtfleisch des apfels. dann stopfte er ihn in die lehre chipstüte & kippte sich noch den rest cola in seinen rachen. nun kehrte die langeweile ein. zu essen war nichts mehr da. er sah sich in der wohnung um. alles so leer, so glanzlos. es fehlte eine frau in seinem leben. er schnürte sich die schuhe zu und zog seine hose nach oben. einen neuen gürtel brauchte er vielleicht auch. dann stand er auf, ging aus der tür und knallte sie so laut hinter sich zu, dass die wände zitterten. und schon war er draußen. die luft um ihn beruhigte ihn kurz. und er musste tatsächlich nachdenken, ob seine pläne nicht doch zu weit gehen. aber dann sah er schon ein pärchen auf der anderen straßenseite langgehen. die verzweiflung packte ihn. der selbsthass wuchs und wuchs. er ging in seine lieblings seitengasse. hier verirrten sich oft einige junge mädchen hin. er musste auch nicht lange warten, da bog ein hübsches, blondes ding um die ecke. er packte sie an den schultern, so schnell, dass sie es noch gar nicht realisieren konnte, da hatte er sie schon in das nächste gebüsch geworfen und machte sich an ihr zu schaffen. er riss ihr die hose vom leib und öffnete seine, während er sie noch mit einer hand festhielt. sie schrie wie am spieß, deswegen nahm er sein kopftuch, um ihre schreie zu ersticken. dann machte er sich über sie her. fickte sie bis er kam und geilte sich weiter an ihrer hilflosigkeit auf. als er fertig war, lies er sie los. lief schnell weg, feige wie ein alter hund vor einem jungen. er hörte sie noch hinter her schreien und weinen. doch er konnte einfach nicht umkehren.

sein leben war noch nie schön gewesen.

10
Jul
2007

...

"ich seh dein spiegelbild im wolkenspiel.
gedanken drehen sich im kreis.
ich verlass mein luftschloss
&&' folge dir;
indem ich danach greif.
keine spur von leuten hier.
ich seh nur zu und schweig.
doch alles was ich seh,
dass deutet mir:
ich wär gern hier zu zweit.
"

und noch einmal drücke ich deinen schalter nach unten. noch einmal erwachst du zu neuem leben. das licht verändert sich durch dich, weißt du das? garantiert weißt du das. und wenn ich dich los lasse, stirbst du. nur bei mir, in meiner hand kannst du leben. kannst du das wahre leben auch nur ein wenig fühlen. deine flamme entfacht, wenn ich dich brauche. und lasse ich dich liegen, bleibt sie still. sie schweigt. sehnt sich danach wieder funken zu schlagen, gas ausströmen zu können & mir wärme zu schenken. und nur in solchen momenten schenkst du mir all das und flüsterst mir gedanken zu. doch ab und zu funktionierst du nicht mehr. dann brennt deine flamme selbst dann nicht, wenn ich sie entfachen will. du schweigst. du versinkst in dir selber und behälst dich für dich. und ich versuche verzweifelt sie wieder zu entfachen und weiß, dass es funktioniert. es nur eine weile dauert. und manchmal habe ich angst, dich dann zu verlieren. dass du niewieder kommst. mir nichts mehr sagst, wie sehr du mich liebst und auch meine flamme einfach auslöschst. aber dann wache ich auf. und sehe, dass ich es mir eingebildet habe. dass du dich nicht so schnell verändern wirst. und ich greif nach einem feuerzeug und zünde mir eine zigarette an.

3
Jul
2007

isn't it ironic?



es verändert sich nicht wirklich was. ihre welt dreht sich immer gleich und sie ist immer an den selben orten. und sobald sie an einen andere kommt, fühlt sie sich frei, neugeboren. irgendwas war damals, dass sie festhalten konnte. durch einen stift und viel papier. oder einfach nur durch eine tastatur und den stummen bildschirm, auf den sie stierte. doch davon ist nicht viel geblieben. ein abklatsch ihrer alten zeit. ein paar zeilen, einmal die woche, höchstens. und sie sehnt sich so sehr danach, wieder so zu schreiben zu können, die welt damit in ein schönes licht zurück rücken.
und so sitzt sie weiter auf diesem stuhl. auf dem sie schon so unendlich lange sitzt. und es nichtmal für wahr halten kann. und der himmel ist immer noch grau. und der große tannenbaum steht immer noch da. immer noch. immer noch. aber diesmal erzählt er keine geschichten mehr. die blumenkästen stehen auch immer noch leer dort. und der wäscheständer, der nie benutzt wird. irgendwie ist alles das selbe und alles anders. in manchen nächten dreht sie sich hin und her. steckt sich eine zigarette an & greift nach einem stift, er liegt immer noch da. dann sucht sie ihr altes buch. aber findet es nicht. sie weiß, wo es liegt, sucht aber unbewusst an der falschen stelle. und dann sind die gedanken auch schon fast verflogen und sie hofft, dass sie sich morgens an sie erinnert, dass tut sie aber nie. und ihre kopfmelodie hämmert weiter. immer noch in hundert richtungen, aber war es wirklich so, war es das?

sie sehnt sich jede sekunde so sehr in seinen starken armen zu liegen. sie sehnt sich so sehr danach, dass er ihren kopf streichelt. sie sehnt sich nach seinen küssen & wie er sie beim schlafen beobachtet, auch wenn sie das nur weit entfernt in einer anderen welt mitbekommt. er ist einfach zu toll für sie. und sie weiß das. sie hofft, es dauert lange. es hält lange an. aber irgendwie gehen die anderen gedanken nicht weg. sie bleiben einfach. setzen sich in ihrem kopf fest, springen umher & feiern eine party. dabei schreien sie immer laut: "DIE GUTEN GEDANKEN SIND NICHT MEHR DA. SIEHST DU. SIE LASSEN DICH ALLEINE, WENN DU SIE BRAUCHST. WIR SIND EINFACH LAUTER; BABY." und sie rauft sich die haare und versucht sich auf irgendetwas zu konzentrieren und bloß nicht da dran zu denken.

und dann wacht sie morgens auf. und der wecker hat schonwieder nicht geklingelt. und sie hat schon wieder verschlafen. und hasst sich selbst dafür. und sie sagt sich im kopf immer wieder: "neuer wecker, neuer wecker." aber sobald sie aufsteht, vergisst sie das.
und wenn sie dann um 12 uhr, statt um 6 aufsteht. und sich sagt: "ach, heute ist das okay, es ist eh fast vorbei." dann weiß sie genau, dass sie damit nicht nur sich selbst verletzt, sondern auch genug andere menschen.


und vor ewigkeiten hat sie mal geschrieben. und vor fast einem jahr schrieb sie das hier & entdeckte es gerade wieder. und sie fragte sich, "so was habe ich geschrieben?". sowie sie es immer tut. weil sie sich nie da dran erinnert. es wird geschrieben und ist weg. so ist es einfach, weil sie wie in trance schreibt. immer weiter:

Die Liebe ist einfach ein Glücksspiel. Entweder es klappt und du kriegst, was du willst, oder es funktioniert nicht und du stehst leer da. Nur das du kein Geld einsetzt sondern eben dein Herz. Und das Spiel mit dem Herzen ist wesentlich teuflischer.

und dann hämmert es in ihrem kopf. aber es will ihr einfach nicht einfallen. und in der hintersten ecke wimmert jemand: "was weißt du schon von liebe?" und aus einer anderen ecke ruft jemand zurück: "nichts. ich weiß nichts über liebe. aber ich empfinde sie & das reicht. das ist genug. mehr will ich gar nicht wissen." und die beiden prügeln sich, ob das richtig ist. ob man einfach so behaupten kann, es ist liebe. oder ob man es wissen kann. sie wissen es nicht & ich weiß es nicht. und deswegen ist jetzt genug geschrieben.

aus.
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zensierte freiheit.

es war.

irgendwann war da mal ein licht. ich wollte ihm folgen, wollte hinter her rennen. aber meine beine waren zu schwach. sie waren zu schwach geworden von all dem zigarettenqualm, den schmerzen an meinem körper und auch den seelischen schmerzen. also blieb ich stehn. und sah, wie das licht sich immer weiter entfernte. bis ich schließlich alleine im dunkeln stand..

andere welten.


Ich. Mensch.
rauchschwaden.
shit.
unverständlich.
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