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rauchschwaden.

11
Okt
2007

i hate the world today.

im bus. ins irgendwo namens nirgendwo.
man hört musik. zusammen. mit leuten, von denen man nie erwartet hätte, dass auch sie all diese songtexte mitsingen können.
und genauso andersrum.
man lacht viel auf der hinfahrt.
und schläft viel auf dem rückweg.

man ist krank. in einer großstadt.
ist allein. in einer großstadt.
in der größten großstadt deutschlands.
liegt man allein. und fragt sich, wie das funktionieren kann.

man kriegt anrufe, weswegen man heulen muss.

und man besichtigt stinkende museen, dabei will man doch nur die menschen sehen.

man wird ausgegrenzt & eingeschlossen.
man weiß nicht wo man steht und man durchschaut niemanden.

die ganze welt scheint sich zu drehen und man selber steht still.

und selbst du scheinst so unreal. so unwirklich. als wärst du irgendwer, den ich mal kannte. oder entfernt kenne. ich spüre, dass du mir fehlst. und irgendwas weg ist. aber du bist so weit fort. so unnah, dass ich fast denke, es würde dich nicht mehr geben.

und das tut fast mehr, als zu wissen, dass man am ende doch immer allein ist.

2
Okt
2007

...

und dann blick ich in deine augen.
du siehst mich so an,
das hat noch nie jemand so getan.
ich bin verwirrt.
bist das wirklich du?
ich dreh mich um.
die tränen sammeln sich.
und ich halte sie zurück.
du ziehst mich an dich ran.
ich lächel ganz sanft;
genauso wie du.

ich atme nicht mehr.
du machst mich drauf aufmerksam.
du hälst mich fester.
die uhr tickt
und doch scheint die zeit
einfach nicht mehr zu existieren.
du küsst meine stirn.
und sagst, dass du mich liebst.
und ich bin mir 100% sicher,
dass du niemals lügen wirst.

ich frage mich,
ob ich dich genauso ansehe,
ob du dich in meinen augen so siehst.
ob du dich so fühlst, wenn ich dich halte.
ich dich küsse.

und ich hoffe es.
und bete doch, dass du es nicht tust.
denn. dich würde ich niemals verletzen wollen. nie.

baby, don't hurt me, don't hurt me. no more.

22
Aug
2007

...

was kann man noch geben, wenn alles weg ist? ausgegeben.

und.

wie viel kann man eigentlich von menschen, die man liebt, ertragen. bis man sie schließlich hasst?


morgen fängt es wieder an. dieser unersätlicher kreislauf. ein jahr lang wiedermal. ich denke mir, ich habe keine lust mehr. ich denke mir, ich muss es aber machen. ich denke mir, wenn ich danach meinen abschluss habe, könnte ich aufhören. aber nein, ich weiß genau, dass ich dann auch weiter mach.
ich wusste immer, was ich danach tun will. doch langsam zweifle ich dran & will einfach nur reisen. immer weg von hier.
erst mal morgen überstehen. dann wird alles gut. bestimmt.


ich finde es außerdem schade, wenn menschen anonyme kommentare schreiben. ich würd mich nämlich gern bei jedem einzelnen melden, der irgendwas zu meinem leben. oder auch nur zu irgendwas anderem zu sagen hat. mhm. ist nur blöd bei twoday, dass man keine e-mail angeben kann, wenn man schon keine homepage hat. notfalls e-mail bei homepage!?

10
Aug
2007

so i'm trying just to let you know; i'm still alive.

irgendwie fällt es alles ins alte chema zurück. ich meine, so wirklich alles. & ob ich das verstehe, nein. es läuft doch alles gut. mehr oder weniger. und wegen einer zankerei.. kann man doch nicht?
vielleicht liegt es einfach an meiner merkwürdigen lebensansicht. die ich schon immer hatte. vielleicht wurde ich zu oft verletzt & brauche das. verletzt zu werden.
und rede mir selber ein, dass ich nichts anders verdient habe, als diese seelischen schmerzen. und fühle mich sogar besser damit.
aber will ich das wirklich?
die letzten tage fühle ich bei jedem lachen diese furchtbare trauer & leere in meinem herzen. sie geht nicht weg. sie bleibt einfach da. so wie es früher immer war.
aber ich will das nicht.
es ist doch alles okay, es ist doch nichts schlimmes.
aber irgendwie bringt mir das einreden nichts.
und ich male mir mal wieder soviele böse, schlimme situationen aus, dass ich nicht mal mehr weiß, ob ich diese situationen für mein leben besser halten würde, damit es endlich weiter geht.
ich sollte das vergessen lernen. aber das ging noch nie bei meinem gedächtnis.

und so stellte er sich vor die mengen.
die nach sensationen schreienden zuschauern.
und er zeriss sein leben.
vor all ihren augen zog er sich aus und zerstörte sich selber.
die massen jubelten und ekelten sich gleichzeitig.
endlich was neues. die zeitungen können wieder berichte schreiben.
denn wen interessiert schon, wie es ihm dabei ging?

3
Jul
2007

isn't it ironic?



es verändert sich nicht wirklich was. ihre welt dreht sich immer gleich und sie ist immer an den selben orten. und sobald sie an einen andere kommt, fühlt sie sich frei, neugeboren. irgendwas war damals, dass sie festhalten konnte. durch einen stift und viel papier. oder einfach nur durch eine tastatur und den stummen bildschirm, auf den sie stierte. doch davon ist nicht viel geblieben. ein abklatsch ihrer alten zeit. ein paar zeilen, einmal die woche, höchstens. und sie sehnt sich so sehr danach, wieder so zu schreiben zu können, die welt damit in ein schönes licht zurück rücken.
und so sitzt sie weiter auf diesem stuhl. auf dem sie schon so unendlich lange sitzt. und es nichtmal für wahr halten kann. und der himmel ist immer noch grau. und der große tannenbaum steht immer noch da. immer noch. immer noch. aber diesmal erzählt er keine geschichten mehr. die blumenkästen stehen auch immer noch leer dort. und der wäscheständer, der nie benutzt wird. irgendwie ist alles das selbe und alles anders. in manchen nächten dreht sie sich hin und her. steckt sich eine zigarette an & greift nach einem stift, er liegt immer noch da. dann sucht sie ihr altes buch. aber findet es nicht. sie weiß, wo es liegt, sucht aber unbewusst an der falschen stelle. und dann sind die gedanken auch schon fast verflogen und sie hofft, dass sie sich morgens an sie erinnert, dass tut sie aber nie. und ihre kopfmelodie hämmert weiter. immer noch in hundert richtungen, aber war es wirklich so, war es das?

sie sehnt sich jede sekunde so sehr in seinen starken armen zu liegen. sie sehnt sich so sehr danach, dass er ihren kopf streichelt. sie sehnt sich nach seinen küssen & wie er sie beim schlafen beobachtet, auch wenn sie das nur weit entfernt in einer anderen welt mitbekommt. er ist einfach zu toll für sie. und sie weiß das. sie hofft, es dauert lange. es hält lange an. aber irgendwie gehen die anderen gedanken nicht weg. sie bleiben einfach. setzen sich in ihrem kopf fest, springen umher & feiern eine party. dabei schreien sie immer laut: "DIE GUTEN GEDANKEN SIND NICHT MEHR DA. SIEHST DU. SIE LASSEN DICH ALLEINE, WENN DU SIE BRAUCHST. WIR SIND EINFACH LAUTER; BABY." und sie rauft sich die haare und versucht sich auf irgendetwas zu konzentrieren und bloß nicht da dran zu denken.

und dann wacht sie morgens auf. und der wecker hat schonwieder nicht geklingelt. und sie hat schon wieder verschlafen. und hasst sich selbst dafür. und sie sagt sich im kopf immer wieder: "neuer wecker, neuer wecker." aber sobald sie aufsteht, vergisst sie das.
und wenn sie dann um 12 uhr, statt um 6 aufsteht. und sich sagt: "ach, heute ist das okay, es ist eh fast vorbei." dann weiß sie genau, dass sie damit nicht nur sich selbst verletzt, sondern auch genug andere menschen.


und vor ewigkeiten hat sie mal geschrieben. und vor fast einem jahr schrieb sie das hier & entdeckte es gerade wieder. und sie fragte sich, "so was habe ich geschrieben?". sowie sie es immer tut. weil sie sich nie da dran erinnert. es wird geschrieben und ist weg. so ist es einfach, weil sie wie in trance schreibt. immer weiter:

Die Liebe ist einfach ein Glücksspiel. Entweder es klappt und du kriegst, was du willst, oder es funktioniert nicht und du stehst leer da. Nur das du kein Geld einsetzt sondern eben dein Herz. Und das Spiel mit dem Herzen ist wesentlich teuflischer.

und dann hämmert es in ihrem kopf. aber es will ihr einfach nicht einfallen. und in der hintersten ecke wimmert jemand: "was weißt du schon von liebe?" und aus einer anderen ecke ruft jemand zurück: "nichts. ich weiß nichts über liebe. aber ich empfinde sie & das reicht. das ist genug. mehr will ich gar nicht wissen." und die beiden prügeln sich, ob das richtig ist. ob man einfach so behaupten kann, es ist liebe. oder ob man es wissen kann. sie wissen es nicht & ich weiß es nicht. und deswegen ist jetzt genug geschrieben.

aus.

24
Jun
2007

...

I LIKE IT; WHEN THE RED WATER C OMES OUT.

wir hatten nicht viel zu tun am wochenende. und haben uns ein wenig überschminkt & sehr merkwürdige bilder gemacht. uhuhm:

Tobi-und-Jan

Jan-und-Ich

hrr-tobi

jan-und-tobi

DSC00107

DSC00113




i know, i know.

ach. ich liebe die 2. x3.

20
Jun
2007

die lichter sind aus, es ist schwer zu verstehn. du siehst hilflos zu, wie die zeiger sich drehn.

ich verachte mich.
Die Nächte kommen, die Tage gehn,
es dreht und wendet sich.
Hast du die Scherben nicht gesehn,
auf denen du weiter gehst?

Wo ist das Licht, wo ist dein Stern?
Er fehlt.
Er fehlt hier, du fragst mich, wo er geblieben ist.

[...]

Du willst hier weg, du willst hier raus, du willst die Zeit zurück.
Du atmest ein, du atmest aus, doch nichts verändert sich.

Wo ist die Nacht, wo ist der Weg?
Wie weit.
Wie weit noch, du fragst mich, wo wir gewesen sind.

27
Mai
2007

25.05. und so.

"ich glaube. ich habe mich schrecklich in dich verliebt." - "ich liebe dich."

"sag mal, sind wir jetzt eigentlich zusammen oder so?"

weil mitten im nassen feld mit dir stehen & auf einer fensterbank mit dir zu sitzen und einfach die zeit mit dir zu verbringen ist wundervoll.

20
Mai
2007

you are so beautiful.

...
...
...

UND plötzlich warast du da.
blitz aus vorbei.
plötzlich machst du mir schöne gedanken.
schenkst mir wärme.
und irgendwie fühlt es sich so richtig an.
und gleichzeitig so furchtbar naiv.
und dumm.
die angst ist natürlich auch da.
wie immer. wie immer.
aber deine stimme so lange an meinem ohr.
die dinge, die du sagst.
die welt, die du bei mir änderst.
das alles lässt mich ein bisschen vergessen.
ich freu mich so dadrauf,
endlich neben dir zu liegen.
und dich zu riechen.
dich zu spüren.
dich zu küssen.
dich zu drücken.
mich von dir halten lassen.
dich zu streicheln.
dich zu sehen.
dich zu hören.
und einfach nur alles vergessen.

ohja. ich mag dich.

you are so beautiful... to me.

29
Apr
2007

hast du jemals, jemals so geliebt.

ich will es nicht aussprechen, nichtmal denken, nichtmal fühlen. erst recht nicht aufschreiben. und doch bleibt es da.

ey j? wo war noch gleich der gedanken- und gefühleausschalteknopf?

ich mag solche gef ühle einfach nicht. & noch weniger, wenn ich nicht weiß, was daraus wird. und ob ich es mir einbilde. & ich bin mir sicher, er kann mich nichtmal wirklich leiden. auch wenn seine arme sich so gut anfühlen. und sein herz nicht schlägt, wenn ich es hören mag.

entweder.. josephine: kämpfen.
oder: abwarten.
oder: abwarten und kämpfen.
oder: gesten deuten.

wobei ich beim gesten deuten immer versage. und zufälligerweise immer das falsche deute. und egal wie ich es deute, es kann immer schief gehn.

irgendwas in der art wie liebe ist schon ein gefährliches gebiet.
wagen und gewinnen. oder sich zurückziehen und verlieren.
















haha aber in wirklichkeit... ist es wirklich einbildung. & noch ist da nichts. nur die angst, dass aus diesen noch nicht wirklich vorhandenen gefühlen zu viel werden könnte. aber diese angst qäult mich in den schlaf.
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zensierte freiheit.

es war.

irgendwann war da mal ein licht. ich wollte ihm folgen, wollte hinter her rennen. aber meine beine waren zu schwach. sie waren zu schwach geworden von all dem zigarettenqualm, den schmerzen an meinem körper und auch den seelischen schmerzen. also blieb ich stehn. und sah, wie das licht sich immer weiter entfernte. bis ich schließlich alleine im dunkeln stand..

andere welten.